Mit dem Förderprogramm für selbstgenutztes Wohneigentum unterstützt die Kreditanstalt für Wideraufbau (KfW) Familien beim Kauf älterer Immobilien mit günstigen Krediten. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann von attraktiven Zinssätzen profitieren und den Traum vom eigenen Haus deutlich leichter verwirklichen. Doch wie funktioniert die Förderung, wer kann sie nutzen und wie lässt sie sich sinnvoll in eine Finanzierung einbinden?
Kriterien für die Kreditvergabe
Um einen Förderkredit zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. „Wesentlich ist, dass mindestens ein Kind im Haushalt lebt“, erklärt Michael Schäffler, Geschäftsführer von FriendlyHomes Immobilien in Nürnberg. Zudem gibt es Einkommensobergrenzen, die sicherstellen sollen, dass vor allem Familien mit mittlerem Einkommen Unterstützung finden.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Nutzung der Immobilie. „Die geförderte Immobilie muss selbst genutzt werden und darf nicht als Investitionsobjekt dienen“, betont Schäffler. Die Förderung konzentriert sich auf bestehende Immobilien und nicht auf Neubauten. Häufig wird zudem vorausgesetzt, dass energetische Sanierungen durchgeführt werden, um den Wohnkomfort zu steigern und Energiekosten langfristig zu senken.
Die Höhe des Kredits ist von mehreren Faktoren abhängig, unter anderem von der Kinderzahl im Haushalt. „Je mehr Kinder, desto höher kann die Förderung ausfallen“, so Schäffler weiter. Damit soll sichergestellt werden, dass die Unterstützung den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht.
Effektiver Einsatz von Fördergeldern
Eine Immobilienfinanzierung setzt sich oft aus mehreren Komponenten zusammen. Förderkredite können neben einem klassischen Bankdarlehen eine wertvolle Ergänzung sein, da sie oft günstigere Zinsen und flexible Laufzeiten bieten. „Wer die staatliche Förderung geschickt einsetzt, kann seine monatlichen Kosten erheblich senken“, erklärt Schäffler. Zudem gewinnt man mehr Planungssicherheit.
Eine frühzeitige Beratung ist entscheidend, denn Fördermittel müssen in der Regel vor dem Kauf beantragt werden. „Es sollte geprüft werden, ob verschiedene Programme kombinierbar sind“, rät Schäffler. Häufig ist es möglich, den Förderkredit mit weiteren Zuschüssen oder regionalen Förderungen zu kombinieren, was die Finanzierung erheblich verbessern kann.
Gerade beim Erwerb älterer Immobilien in der Region Nürnberg, Fürth und Erlangen ist eine sorgfältige Planung wichtig, da zusätzliche Kosten für Modernisierungen oder Sanierungen anfallen können. „Wenn diese Kosten von Anfang an berücksichtigt werden, lässt sich die Finanzierung realistisch planen und spätere Überraschungen vermeiden“, sagt Schäffler.
Möchten Sie herausfinden, ob Ihre Familie die aktuellen Fördermöglichkeiten nutzen kann? Wir beraten Sie gerne persönlich und prüfen gemeinsam mit Ihnen, welche Finanzierung zu Ihrer Situation passt. Sprechen Sie uns an – wir begleiten Sie Schritt für Schritt auf dem Weg ins eigene Zuhause in der Metropolregion Nürnberg.
Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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