Hausbesichtigung vor dem Kauf: Worauf Interessenten genau achten sollten

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Feuchte Stellen im Untergeschoss, auffällige Risse im Mauerwerk oder eine stark befahrene Straße vor der Haustür können die Freude am vermeintlichen Traumhaus schnell trüben. Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte sich bei der Besichtigung deshalb nicht allein vom ersten Eindruck leiten lassen. Neben Raumaufteilung und Ausstattung spielen der bauliche Zustand, mögliche Folgekosten und das Wohnumfeld eine entscheidende Rolle. Mit einer guten Vorbereitung lassen sich Risiken frühzeitig erkennen und wichtige Fragen bereits vor einer Kaufentscheidung klären.

 

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Effektive Vorbereitung für eine erfolgreiche Besichtigung

 

Bereits im Vorfeld des Besichtigungstermins ist es sinnvoll, sich intensiv mit den verfügbaren Dokumenten der Immobilie auseinanderzusetzen. Dazu gehören Grundrisspläne, der Energieausweis, das Baujahr sowie Informationen zu durchgeführten Modernisierungen. Auch Rechnungen oder Nachweise über Sanierungsarbeiten können aufschlussreich sein. Während der Besichtigung sind ein Smartphone für Fotos, ein Notizblock und ein Maßband nützliche Hilfsmittel, um Beobachtungen festzuhalten und offene Fragen zu notieren.

 

Planen Sie ausreichend Zeit ein, um die Immobilie in Ruhe zu erkunden. Unter Zeitdruck übersieht man leicht wichtige Details. Eine Besichtigung bei Tageslicht ist ratsam, da Lichtverhältnisse, Fenster, Fassaden und eventuelle Schäden besser erkennbar sind.

 

Gebäudebeschaffenheit im Detail prüfen: Keller, Wände, Fenster und Dach

 

Die Bausubstanz sollte besonders genau betrachtet werden. Im Keller können unangenehme Gerüche, Verfärbungen oder abbröckelnder Putz auf Feuchtigkeitsprobleme hindeuten. An Wänden und Decken ist auf Risse, Wasserflecken und ungewöhnliche Verfärbungen zu achten. Auch wenn nicht jeder Riss ein Problem darstellt, sollten auffällige Schäden von einem Fachmann untersucht werden.

 

Fenster, Türen und die Heizungsanlage sind ebenfalls entscheidend für die zukünftigen Kosten. Ältere Fenster können energetische Schwachstellen sein. Fragen Sie nach, wann die Heizung, das Dach, die Leitungen oder die Elektrik zuletzt erneuert wurden. Besonders bei älteren Gebäuden können notwendige Modernisierungen erhebliche finanzielle Belastungen mit sich bringen.

 

Wenn Unklarheiten über den Zustand der Immobilie bestehen, ist es ratsam, einen Bausachverständigen oder einen anderen Fachmann hinzuzuziehen. Eine professionelle Einschätzung kann helfen, verborgene Mängel und mögliche Sanierungskosten realistischer einzuschätzen.

 

Das Umfeld der Immobilie: Ein entscheidender Faktor

 

Während eine Immobilie verändert werden kann, bleibt ihre Lage unveränderlich. Käufer sollten daher auch die Umgebung genau unter die Lupe nehmen. Faktoren wie Verkehrslärm, die Parksituation, die Bebauung der Nachbarschaft und geplante Bauprojekte können die Lebensqualität nachhaltig beeinflussen.

 

Ebenso entscheidend sind die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzten und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Ein zusätzlicher Besuch zu einer anderen Tageszeit kann aufschlussreich sein, da manche Beeinträchtigungen erst morgens, abends oder am Wochenende deutlich werden.

 

„Um bei einer Besichtigung keine wesentlichen Details zu übersehen, stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Kontaktieren Sie uns!“, empfiehlt Michael Schäffler, Geschäftsführer von FriendlyHomes Immobilien in Nürnberg, Fürth, Erlangen und der Umgebung.

 

 

Hinweise:

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner / Bild erstellt mit OpenAI ChatGPT

 

 

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