Viele Immobilienkäufer richten ihren Blick vor allem auf den Kaufpreis – und erleben später ein böses Erwachen. Denn Notarhonorar, Grunderwerbsteuer und weitere Posten kommen fast immer obendrauf. Diese sogenannten Kaufnebenkosten summieren sich schnell auf einen fünfstelligen Betrag und sollten von Anfang an in die Finanzplanung einbezogen werden.
Verborgene Ausgaben beim Immobilienkauf: Ein Blick auf die Nebenkosten
Der Kauf einer Immobilie in der Region Nürnberg, Fürth und Erlangen geht oft über den reinen Kaufpreis hinaus. Zusätzliche Aufwendungen entstehen durch gesetzlich vorgeschriebene und marktübliche Nebenkosten. „Die Grunderwerbsteuer ist dabei eine der größten Ausgaben und variiert je nach Bundesland“, erklärt Michael Schäffler, Geschäftsführer von FriendlyHomes Immobilien. Notar- und Grundbuchgebühren sind ebenfalls unverzichtbar, um den rechtlichen Eigentumsübergang zu sichern. Diese beiden Posten machen in der Regel etwa zwei Prozent des Kaufpreises aus.
Bei der Einschaltung eines Maklers fällt zudem eine Vermittlungsgebühr an. „Seit der Reform der Maklerprovision teilen sich Käufer und Verkäufer diese Kosten meistens“, so Schäffler. Trotzdem bleibt die Provision ein wichtiger Faktor, der in die Gesamtkalkulation einfließen sollte.
Strategische Planung: So decken Sie die Nebenkosten ab
Die Finanzierung von Kaufnebenkosten durch Banken ist oft eingeschränkt. „Je mehr Eigenkapital zur Verfügung steht, desto entspannter gestaltet sich die Finanzierung“, rät Schäffler. Experten empfehlen, die Nebenkosten vollständig aus eigenen Mitteln zu decken und zusätzliches Eigenkapital für den Kaufpreis vorzuhalten.
Wer die Nebenkosten aus dem laufenden Budget bestreiten muss, läuft Gefahr, in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, besonders in der kritischen Phase des Immobilienkaufs. Eine solide Eigenkapitalbasis verbessert zudem die Darlehenskonditionen und reduziert langfristig die Zinslast.
Vorsorge trifft auf Unvorhergesehenes: Ein finanzieller Puffer als Sicherheitsnetz
Zusätzlich zu den bekannten Nebenkosten sollten Käufer auch weniger offensichtliche Ausgaben berücksichtigen. „Dazu gehören Gebühren für Gutachten, Umzugskosten oder erste Renovierungsarbeiten“, erläutert Schäffler. Besonders bei älteren Immobilien zeigt sich oft erst nach dem Kauf, wo weiterer Investitionsbedarf besteht.
Ein finanzielles Polster schützt vor unerwarteten Ausgaben und stellt sicher, dass notwendige Maßnahmen nicht aufgeschoben werden müssen. „Wer von Anfang an großzügig plant, behält auch in unvorhergesehenen Situationen die Kontrolle über seine Finanzen“, betont Schäffler.
Unsicher, welche Nebenkosten auf Sie zukommen? Wir beraten Sie gerne persönlich zu allen relevanten Posten und unterstützen Sie bei der realistischen Budgetplanung. Kontaktieren Sie uns, um finanziell abgesichert in den Kaufprozess zu starten.
Hinweise:
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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